...
... so sieht mein Blog nun aus, nachdem ich zurückgekehrt bin in die neue alte Heimat, die sich mir nun allmählich tagtäglich wieder immer mehr erschließt.
Der Juni war ein Reisemonat, wobei der Juli da auch gut mithalten kann, doch diesmal war ich nur auf deutschem Terrain unterwegs!
Tja, ich weiß auch noch nicht so recht, ob und wie ich den Blog nun weiterführe, umnennen müsste ich ihn dann aber wahrscheinlich, denn ich bin ja gar nicht mehr in Lyon, sondern wieder zurück in Berlin! Das könnte ja ein Titel sein: "Ich bin ja gar nicht mehr in Lyon, sondern ZURÜCK IN BERLIN!". Na, was hieltet ihr denn davon?
Wenn sich etwas Spannendes ergibt, kann ich ja davon berichten.
So wie neulich zum Beispiel, da war meine Schwester Birte auch gerade da. Wir gingen abends ins Freiluftkino am Friedrichshain, wo der Stummfilm Metropolis von Fritz Lang aus dem Jahre 1927 gezeigt wurde. Und dazu spielte ein Pianist die Filmmusik. Das war echt ein starkes Stück, denn der arme Mann war geschlagene zwei Stunden damit beschäftigt für uns die Klänge zu vollführen. Aber es war eine reine Augenweide, sowohl der Film als auch der Pianist, der mit ganzem Körpereinsatz dabei war. Dumm war nur, dass es mit Einbruch der Dunkelheit die reinste Mückenpest gab, war das anstrengend... Ständig summte einem was ums Ohr herum und anschließend sah man aus wie ein Streuselkuchen, da überall Flatschen wuchsen. Denn ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich beherrschen können, wenn sie gestochen wurden, ich muss da kratzen, koste es was es wolle...
Und vorgestern kam nun Heamin spontan in Berlin vorbei. So komme ich nach einem guten Monat und einigen Tagen ganz ungezwungen endlich einmal wieder dazu, meine, sich im Vergessen befindenden, Französischkenntnisse anzuwenden, aufzufrischen und so weiter. Und das ist sooo schön!
dimanche, juillet 29, 2007
mercredi, juin 27, 2007
Zurück in der Heimat
Noch nicht ganz, aber fast, denn im richtigen Land befinde ich mich inzwischen ja schon wieder. Mit dem Nachtbus von Lyon nach Augsburg, war ich gut zwölf Stunden unterwegs, fing mir einen Schnupfen von der Klimaanlage ein und klemmte mir irgendwas im Halsbereich ein… Es ist nichts, wenn man alt wird…Tja, dennoch wurde ich in Augsburg sehr herzlich von meiner Schwester und ihren Kindern empfangen, wir kauften frische Brötchen und verspeisten diese zusammen beim zweiten Frühstück. Anschließend hielten mich Timm und Paula ordentlich auf Trab, mit Geschichten vorlesen, Phantasiegeschichten spielen, Sandburgen bauen und sportlichen Aktivitäten. Später kam dann auch der Familienvater auf seiner roten Vespa von der Arbeit und gesellte sich zu uns in den sommerlichen Garten.
Nach drei erlebnisreichen Tagen machte ich mich dann am Dienstagvormittag auf den Weg nach Jena, zu Christopher. Das Wiedersehen war schön und die neue WG, in der er nun wohnt, bietet aus dem vierten Stock einen wunderbaren Rundumblick auf ein schönes Viertel in Jena. Die Stadt ist auch nicht zu verachten, dies sei einmal allen, die Jena nur als Plattenbausiedlung von der Autobahn kennen, gesagt. Denn Jena hat viel mehr zu bieten als Lobeda, und verständlicherweise stehen die schönen Viertel nicht direkt an der Autobahn!
Inzwischen ist schon das zweite Wochenende in Deutschland vorbei und ich habe mich weiter in den Norden vorgearbeitet. Freitag ging es mit Christopher, Johannes und Bettina nach Berlin, wo wir zu einer Party geladen waren. Samstag fuhren wir im Mietauto gen Mecklenburg, um unseren werten Eltern und Schwiegereltern in spe, einen Besuch abzustatten. Es wurde ein Bad in der 20°C warmen Müritz genossen, Erdbeertörtchen verspeist, der Kirschbaum geleert und gegrillt. Soviel zu den kulinarischen Genüssen…
Am Montag hatte ich dann in Berlin ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle als studentische Hilfskraft, die ich ab Mitte Juli dann in Angriff nehmen darf! Anschließend blieb ich bis heute Mittag in Berlin und genoss die Zeit bei meiner Schwester Eva, ihrem Mann und ihren Sprösslingen. Und nun bin ich schon wieder in Jena, wo ich auch erst einmal bleiben werde!
Nach drei erlebnisreichen Tagen machte ich mich dann am Dienstagvormittag auf den Weg nach Jena, zu Christopher. Das Wiedersehen war schön und die neue WG, in der er nun wohnt, bietet aus dem vierten Stock einen wunderbaren Rundumblick auf ein schönes Viertel in Jena. Die Stadt ist auch nicht zu verachten, dies sei einmal allen, die Jena nur als Plattenbausiedlung von der Autobahn kennen, gesagt. Denn Jena hat viel mehr zu bieten als Lobeda, und verständlicherweise stehen die schönen Viertel nicht direkt an der Autobahn!
Inzwischen ist schon das zweite Wochenende in Deutschland vorbei und ich habe mich weiter in den Norden vorgearbeitet. Freitag ging es mit Christopher, Johannes und Bettina nach Berlin, wo wir zu einer Party geladen waren. Samstag fuhren wir im Mietauto gen Mecklenburg, um unseren werten Eltern und Schwiegereltern in spe, einen Besuch abzustatten. Es wurde ein Bad in der 20°C warmen Müritz genossen, Erdbeertörtchen verspeist, der Kirschbaum geleert und gegrillt. Soviel zu den kulinarischen Genüssen…
Am Montag hatte ich dann in Berlin ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle als studentische Hilfskraft, die ich ab Mitte Juli dann in Angriff nehmen darf! Anschließend blieb ich bis heute Mittag in Berlin und genoss die Zeit bei meiner Schwester Eva, ihrem Mann und ihren Sprösslingen. Und nun bin ich schon wieder in Jena, wo ich auch erst einmal bleiben werde!
mardi, juin 12, 2007
Das Ende naht
Salut liebe Leute,
die Zeit ist so gut wie rum, ich fühle mich in Lyon momentan nur noch wie ein Gast und nicht mehr wirklich dazugehörig..., meine WG ist ausgestorben, viele der Erasmusleute sind schon abgereist oder fahren auch zwischen dem 15. und 30. Juni los.
Zehn Monate sind fast vorbei und viel habe ich erlebt.
Nun heisst es Koffer packen und zurückkehren in die Heimat. Ich werde mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied nehmen, doch Frankreich ist und bleibt ja in der Nähe.
Nachdem ich nun zwei Wochen den Süden und die Bretagne erkundet habe, waren mein Bruder Sebastian und sein Kumpel Toni noch ein paar Tage zu Gast und mit mir in Lyon unterwegs. Die drückende Hitze der vergangenen Woche liess so manchen Ausflug zu einem vergleichbaren Saunaerlebnis werden, dennoch gefiel auch den Beiden die Stadt sehr. Tagsüber staute sich die Hitze in der Stadt auf und entlud sich abends immer im gleichen Spektakel - einem ordentlichen Gewitter, das in kurzer Zeit viel Regen auf die Strassen prasseln liess. Glücklicherweise waren wir immer schon im Trockenen wenn es losging, aber ich als Oberschisshase bei Gewittern, hätte es draussen auch gar nicht ausgehalten.
Am Freitag heisst es nun Abschied nehmen, vorher geht es morgen noch nach Annecy, Donnerstag steigt dann eine Abschiedsparty und Freitagabend nehme ich den Eurolinesbus, mit dem ich nach Augsburg fahre. Danach bin ich in Jena und von dort wird ein bisschen gen Norden gependelt, denke ich.
An alle, die den Blog lasen, habt vielen Dank für die Beteiligung in Form von Kommentaren oder E-Mails. Ich hoffe, dass es unterhaltsam war und ihr nun ein bisschen mehr über die "Froschfresser" und ihr Land wisst!
die Zeit ist so gut wie rum, ich fühle mich in Lyon momentan nur noch wie ein Gast und nicht mehr wirklich dazugehörig..., meine WG ist ausgestorben, viele der Erasmusleute sind schon abgereist oder fahren auch zwischen dem 15. und 30. Juni los.
Zehn Monate sind fast vorbei und viel habe ich erlebt.
Nun heisst es Koffer packen und zurückkehren in die Heimat. Ich werde mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied nehmen, doch Frankreich ist und bleibt ja in der Nähe.
Nachdem ich nun zwei Wochen den Süden und die Bretagne erkundet habe, waren mein Bruder Sebastian und sein Kumpel Toni noch ein paar Tage zu Gast und mit mir in Lyon unterwegs. Die drückende Hitze der vergangenen Woche liess so manchen Ausflug zu einem vergleichbaren Saunaerlebnis werden, dennoch gefiel auch den Beiden die Stadt sehr. Tagsüber staute sich die Hitze in der Stadt auf und entlud sich abends immer im gleichen Spektakel - einem ordentlichen Gewitter, das in kurzer Zeit viel Regen auf die Strassen prasseln liess. Glücklicherweise waren wir immer schon im Trockenen wenn es losging, aber ich als Oberschisshase bei Gewittern, hätte es draussen auch gar nicht ausgehalten.
Am Freitag heisst es nun Abschied nehmen, vorher geht es morgen noch nach Annecy, Donnerstag steigt dann eine Abschiedsparty und Freitagabend nehme ich den Eurolinesbus, mit dem ich nach Augsburg fahre. Danach bin ich in Jena und von dort wird ein bisschen gen Norden gependelt, denke ich.
An alle, die den Blog lasen, habt vielen Dank für die Beteiligung in Form von Kommentaren oder E-Mails. Ich hoffe, dass es unterhaltsam war und ihr nun ein bisschen mehr über die "Froschfresser" und ihr Land wisst!
Bretagne
Nachdem ich aus dem Süden zurückkehrte und eine Nacht in Lyon verbrachte, machten Philli und ich uns auf in die Bretagne. Mittags ging es mit dem Bummelzug nach Tours, wo wir uns ein bisschen umsahen. Anschließend fuhren wir weiter bis nach Nantes. Dort blieben wir über das Wochenende bei der Au-Pair Familie, in der Philli nach dem Abi ein Jahr verbrachte. Inzwischen waren die beiden Mädchen nicht mehr zwei und vier Jahre alt, sondern schon zu kleinen Schulkindern von acht und zehn Jahren herangewachsen. Es war lustig mit und bei ihnen. Die beiden spielen Klavier und Geige, weshalb Philli und ich auch gleich zum gemeinsamen Musizieren in Beschlag genommen und angeregt wurden und uns Kostproben dargeboten wurden. Leckere Galettes mit viel gesalzener bretonischer Butter, Cidre und vieele französische Filme warteten abends auf uns. Am Sonntag statteten wir einem Flohmarkt einen Besuch ab und Montag fuhren wir dann weiter auf die Halbinsel Quiberon. Auf dem Weg dahin verbrachten wir noch ein paar Stündchen in Vannes, wo uns kleine Marktplätze mit bunten Fachwerkhäusern auf die Bretagne einstimmten. Quiberon ist eine typische Touristeninsel, aber Anfang Juni war das alles noch erträglich und was waren wir, wenn nicht auch Touristen?! Wir wohnten in einer kleinen Jugendherberge mit schönen, dunklen und stabilen Holzdoppelstockbetten. Das Gelände war mit einer Tischtennisplatte ausgestattet, die uns einen Nachmittag auch zu einem Match inspirieren sollte. Der Leiter der Herberge, war ein sehr junger Franzose, der eine Hälfte des Jahres mit der Herbergsleitung beschäftigt ist und die restliche Zeit in Quebec bei seiner Freundin verbringt. Auf Quiberon ließen wir uns die raue Atlantikluft durch die Haare wehen, spazierten an den felsigen Küsten entlang und schafften es nicht ins Meer, da es uns zu kalt war...
Auf dem Rückweg ließen wir uns Rennes nicht entgehen, was auch gut war. Eine nette Stadt mit schönen Einkaufsstraßen, dem bretonischen Fachwerkhäuserstil, netten Cafés und lustigen jungen Musikern auf der Straße, die mit selbst gebastelten Instrumenten eine witzige Show hinlegten.



Auf dem Rückweg ließen wir uns Rennes nicht entgehen, was auch gut war. Eine nette Stadt mit schönen Einkaufsstraßen, dem bretonischen Fachwerkhäuserstil, netten Cafés und lustigen jungen Musikern auf der Straße, die mit selbst gebastelten Instrumenten eine witzige Show hinlegten.
samedi, juin 09, 2007
Reisebericht
Ich bin wieder zurück, sowohl aus dem Süden als auch aus dem Norden, aber um alles der Reihe nach Revue passieren zu lassen, werde ich mich hier erst einmal nur dem Süden Frankreichs widmen und Euch ein paar zukünftige Reiseziele ans Herz legen.
Die Côte d´Azur gehört nicht wirklich dazu, Nizzas Altstadt vielleicht, und Menton, wo ich in der Jugendherberge hauste, die hoch oben auf einem Berg lag und einen atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt und das Meer bot. Einen Tag flog ich mit dem Regionalexpress aus - gen Cannes, wo gerade die Filmfestspiele stattfanden und es deshalb recht voll war. Aber mich konnte es nicht wirklich beeindrucken, die mickrigen Strände, die zubetoniert sind und an denen man sich einen Platz reservieren muss, wenn man denn dort unter den Promis sitzen möchte. Schatten gab es kaum, aber die Palmenalleen gefielen mir, weshalb ich mich ab und an unter einen dieser exotischen Bäume fallen ließ und den Menschen zuschaute, wie sie die Meile entlangflanierten und spielten: "Sehen und gesehen werden!". Antibes gefiel mir da schon besser, mit einem großen Hafen, einer ansehnlichen Altstadt und kleinen feinen Lädchen. Nach zwei Tagen machte ich mich dann auf den Weg in die Provence - nach Cassis. Dort sah ich das Paradies auf Erden, denn die Natur in und um Cassis ist sooo schön, für naturverbundene Menschen wirklich empfehlenswert, aber nur mit Wanderschuhen. Die Strände waren groß, das Meer ließ sich ein paar Wellen entlocken und überall diese schönen Felsen... Die Region zwischen Cassis und Marseille ist besonders für die Calanques berühmt, welches Einbuchtungen in den Felsen am Meer sind, die an Fjorde erinnern. Man kann von Cassis aus typische Touritouren mit einem Boot machen, was ich mir aber sparte. Ich kraxelte mit zwei Engländerinnen in eine der vielen Calanques hinab, was wirklich ein Abenteuer war, da wir nur Flip Flops anhatten. Alle anderen Wanderer stiegen die steilen Felswände in robusten Wanderschuhen hinab und wünschten uns - kopfschüttelnd - viel Glück für den Abstieg. Unten angekommen erblickten wir einen wahren Traum auf Erden - türkisblaues Wasser, von hohen Felswänden umgeben und im Hintergrund, am Ende der Bucht, das Meer. Nach und nach gesellten sich immer mehr Wochenendausflügler dazu, was ein bisschen schade war, dennoch genoss ich die Atmosphäre vor Ort sehr! Die Touriboote kamen auch ab und zu hereingefahren, aber das schöne war nicht eine Calanque vom Wasser aus zu betrachten, sondern in ihr zu sitzen und die Sicht hinaus genießen zu können!!!
Insgesamt verbrachte ich drei Tage in der Ökoherberge auf einem einsamen Berg, drei Kilometer von Cassis entfernt. Diese Herberge kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen, da dort die Zeit still steht und man sich auf seine Grundbedürfnisse besinnen kann. Es wird mit Solarenergie und Selbstverpflegung gearbeitet, die Einrichtung ist einfach und die anwesenden Leute alle sehr offen und herzlich - wirklich alles sehr nett!
Anschließend fuhr ich über Marseille nach Montpellier, wo ich Marie endlich besuchte. Es war wirklich gemütlich bei ihr und wir hatten viel Spaß zusammen. Montpellier gefiel mir sehr gut, es ist eine kleine, niedliche Studentenstadt und ich nahm dort eine historische Stadtrundführung mit.



Die Côte d´Azur gehört nicht wirklich dazu, Nizzas Altstadt vielleicht, und Menton, wo ich in der Jugendherberge hauste, die hoch oben auf einem Berg lag und einen atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt und das Meer bot. Einen Tag flog ich mit dem Regionalexpress aus - gen Cannes, wo gerade die Filmfestspiele stattfanden und es deshalb recht voll war. Aber mich konnte es nicht wirklich beeindrucken, die mickrigen Strände, die zubetoniert sind und an denen man sich einen Platz reservieren muss, wenn man denn dort unter den Promis sitzen möchte. Schatten gab es kaum, aber die Palmenalleen gefielen mir, weshalb ich mich ab und an unter einen dieser exotischen Bäume fallen ließ und den Menschen zuschaute, wie sie die Meile entlangflanierten und spielten: "Sehen und gesehen werden!". Antibes gefiel mir da schon besser, mit einem großen Hafen, einer ansehnlichen Altstadt und kleinen feinen Lädchen. Nach zwei Tagen machte ich mich dann auf den Weg in die Provence - nach Cassis. Dort sah ich das Paradies auf Erden, denn die Natur in und um Cassis ist sooo schön, für naturverbundene Menschen wirklich empfehlenswert, aber nur mit Wanderschuhen. Die Strände waren groß, das Meer ließ sich ein paar Wellen entlocken und überall diese schönen Felsen... Die Region zwischen Cassis und Marseille ist besonders für die Calanques berühmt, welches Einbuchtungen in den Felsen am Meer sind, die an Fjorde erinnern. Man kann von Cassis aus typische Touritouren mit einem Boot machen, was ich mir aber sparte. Ich kraxelte mit zwei Engländerinnen in eine der vielen Calanques hinab, was wirklich ein Abenteuer war, da wir nur Flip Flops anhatten. Alle anderen Wanderer stiegen die steilen Felswände in robusten Wanderschuhen hinab und wünschten uns - kopfschüttelnd - viel Glück für den Abstieg. Unten angekommen erblickten wir einen wahren Traum auf Erden - türkisblaues Wasser, von hohen Felswänden umgeben und im Hintergrund, am Ende der Bucht, das Meer. Nach und nach gesellten sich immer mehr Wochenendausflügler dazu, was ein bisschen schade war, dennoch genoss ich die Atmosphäre vor Ort sehr! Die Touriboote kamen auch ab und zu hereingefahren, aber das schöne war nicht eine Calanque vom Wasser aus zu betrachten, sondern in ihr zu sitzen und die Sicht hinaus genießen zu können!!!
Insgesamt verbrachte ich drei Tage in der Ökoherberge auf einem einsamen Berg, drei Kilometer von Cassis entfernt. Diese Herberge kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen, da dort die Zeit still steht und man sich auf seine Grundbedürfnisse besinnen kann. Es wird mit Solarenergie und Selbstverpflegung gearbeitet, die Einrichtung ist einfach und die anwesenden Leute alle sehr offen und herzlich - wirklich alles sehr nett!
Anschließend fuhr ich über Marseille nach Montpellier, wo ich Marie endlich besuchte. Es war wirklich gemütlich bei ihr und wir hatten viel Spaß zusammen. Montpellier gefiel mir sehr gut, es ist eine kleine, niedliche Studentenstadt und ich nahm dort eine historische Stadtrundführung mit.
mercredi, mai 23, 2007
Auf auf in den Süden, zu den...
... Schönen und Reichen! Ja, da passe ich doch richtig gut hin. Kaum noch Taler in der Tasche, dafür aber schön & vielleicht will mich ja auch ein Reicher? Nein danke, ich habe schon! ;)
So, wer erraten hat wo es hingeht, dem kann ich nur gratulieren - genau, an die Côte d´Azur wird es mich ab morgen verschlagen. Denn zum Abschluss meines Frankreichaufenthaltes gönne ich mir ein paar erholsame Tage in Nizza & Umgebung. Dort gibt es ja etliche kleine Tagesausflugsziele, in denen sich vornehmlich die Crème de la Crème aufhält - Cannes, St. Tropez, St. Raphaelle und Nizza selbst! Und das alles direkt am Mittelmeer, dessen Badegenuss ich mir erstmals in meinem Leben erlauben werde.
Beenden werde ich diesen Wochenausflug in Montpellier, wo ich Marie (von der in diesem Blog schon des Öfteren die Rede war) endlich besuchen werde.
Anschließend, in der ersten Juniwoche, reisen Philli & ich in die Bretagne. Wir werden der Familie, in der sie nach dem Abi als Au-Pair-Mädchen war, einen Besuch abstatten und uns dann dem Atlantik nähern...
Dies sind die Pläne, nun seid auch ihr eingeweiht und dürft euch nicht wundern, wenn ihr in der Zeit vom 24. Mai bis 6. Juni nicht mehr zu viel von mir hört!
So, wer erraten hat wo es hingeht, dem kann ich nur gratulieren - genau, an die Côte d´Azur wird es mich ab morgen verschlagen. Denn zum Abschluss meines Frankreichaufenthaltes gönne ich mir ein paar erholsame Tage in Nizza & Umgebung. Dort gibt es ja etliche kleine Tagesausflugsziele, in denen sich vornehmlich die Crème de la Crème aufhält - Cannes, St. Tropez, St. Raphaelle und Nizza selbst! Und das alles direkt am Mittelmeer, dessen Badegenuss ich mir erstmals in meinem Leben erlauben werde.
Beenden werde ich diesen Wochenausflug in Montpellier, wo ich Marie (von der in diesem Blog schon des Öfteren die Rede war) endlich besuchen werde.
Anschließend, in der ersten Juniwoche, reisen Philli & ich in die Bretagne. Wir werden der Familie, in der sie nach dem Abi als Au-Pair-Mädchen war, einen Besuch abstatten und uns dann dem Atlantik nähern...
Dies sind die Pläne, nun seid auch ihr eingeweiht und dürft euch nicht wundern, wenn ihr in der Zeit vom 24. Mai bis 6. Juni nicht mehr zu viel von mir hört!
mardi, mai 22, 2007
Hoher Besuch
Oje, die Zeit..., ich schreibe lieber nichts mehr über sie, denn sie ist gegen mich!
Denn wie kann es sonst möglich sein, dass ich kaum noch Zeit finde, um hier ein paar Zeilen zu hinterlassen???
Nun gibt es aber endlich einmal einen knappen Rückblick der vergangenen Erlebnisse meinerseits hier vor Ort: Im Wonnemonat Mai war es nun so weit, meine Eltern bereisten erstmals Frankreich und kamen mich in Lyon besuchen. Da sie mit dem Autozug an-
reisten, trafen wir uns in Avignon, wo wir einen Blick auf den Papstpalast warfen und uns auch die Pont d´Avignon, die in echt "Pont St. Bénézet" heißt, nicht entgehen ließen. Anschließend fuhren wir im Auto nach Millau. Denn nun endlich, fast sieben Jahre nachdem uns unsere Austauschschülerin Marie verlassen hat, sollte es zum Zusammentreffen ihrer und meiner Eltern kommen. Die Verständigung der Elternpaare war anfangs noch etwas gehemmt, da weder Maries Eltern über deutsche - noch meine Eltern über französische - Sprachkenntnisse verfügten. So mussten Marie und ich während der erlebnisreichen und sehr nahrhaften Tage im Süden Frankreichs, da wo die höchste Autobahnbrücke der Welt zu finden ist, als Dolmetscher herhalten - und am Ende unseres Aufenthalts klappte es dann manchmal sogar schon ohne uns mit der Verständigung...
Anschließend spielte ich eine Woche in Lyon den Reiseführer, entführte meine Eltern in entlegene Winkel, traboulierte mit ihnen durch die kleinen Innenhöfe im Vieux Lyon und Croix-Rousse,
gegeben und die Prüfungs-
vorbereitungen in Angriff genommen werden. Morgen beende ich mein zweites Unisemester hier mit meiner letzten Prüfung in Lyon. Doch das Semesterende bedeutet gleichzeitig auch Semester-
ferienbeginn und meine erste Reiseroute steht schon fest. Mehr dazu gibts beim nächsten Mal!
samedi, mai 12, 2007
Keine Zeit
Viel ist in der letzten Zeit geschehen, aber die Zeit zum Schreiben, die fehlt mir leider momentan etwas... Deshalb wundert Euch nicht über meine nicht vorhandenen Berichte in Zeiten der Wahlergebnisse. Der Sieg von Sarkozy verursachte hier am vergangenen Sonntagabend so einigen Tumult, viele Fensterscheiben wurden zertrümmert & so gut wie alles, was nicht niet- und nagelfest war, wirbelte durch die Gegend! Krieg brach aus auf dem Place Bellecour, rund herum um Ludwig den XIV., dessen Denkmal zuvor von einigen Demonstranten bestiegen und abwechselnd mit roter und schwarzer Flagge bewedelt wurde. Anfangs war es eine friedliche Demonstration gegen den Wahlsieger, vor dessen Regierung sich so manch ein Franzose fürchtete. Doch ganz plötzlich schlug die friedliche Stimmung um: Tische, Stühle, Mülleimer, Flaschen... flogen durch die Luft, Mülleimer brannten, Sirenen jaulten und wir, wir rannten! Davon, flohen vor den panischen Massen in den engen Gassen, vor dem Tränengas der Polizisten und den fliegenden Gegenständen.
Die Zeit wird zeigen, was Sarkozy von seinem Posten aus in Frankreich verändern wird, wir dürfen also gespannt sein und unsere französischen Nachbarn in den kommenden fünf Jahren mit wachsamem Blick im Auge behalten!
Momentan genieße ich jeden Abend andere kulinarische Köstlichkeiten, da meine Eltern gerade in Lyon zu Besuch sind und sich vom französischen Charme hinreißen lassen.
Ausführlichere Berichte dazu folgen demnächst.
Nebenbei heißt es auch schon wieder für die Examen zu lernen, meine Hausarbeit will noch beendet werden und die Klausuren stehen in gut anderthalb Wochen an. Ab Montag begebe ich mich hier schon in die letzte Uniwoche und danach werde ich mich in die wohlverdienten Sommerferien aufmachen und das Franzosenland noch etwas bereisen.
Die Zeit wird zeigen, was Sarkozy von seinem Posten aus in Frankreich verändern wird, wir dürfen also gespannt sein und unsere französischen Nachbarn in den kommenden fünf Jahren mit wachsamem Blick im Auge behalten!
Momentan genieße ich jeden Abend andere kulinarische Köstlichkeiten, da meine Eltern gerade in Lyon zu Besuch sind und sich vom französischen Charme hinreißen lassen.
Ausführlichere Berichte dazu folgen demnächst.
Nebenbei heißt es auch schon wieder für die Examen zu lernen, meine Hausarbeit will noch beendet werden und die Klausuren stehen in gut anderthalb Wochen an. Ab Montag begebe ich mich hier schon in die letzte Uniwoche und danach werde ich mich in die wohlverdienten Sommerferien aufmachen und das Franzosenland noch etwas bereisen.
samedi, avril 21, 2007
Das letzte Drittel
Die Zeit hat Flügel. Denn wie sonst kann es sein, dass wir uns schon im April 2007 befinden? Wo sind all die Tage, Wochen, Monate hin? Es kommt mir so vor, als ob ich erst drei Monate hier bin, dabei sind es schon über sieben. Und das letzte Drittel meines Frankreichaufenthalts ist angebrochen.
Frankreich ist schön, es macht Spaß hier zu leben und sich die laue Luft um die Nase wehen zu lassen. An den chronischen Geldmangel im Ausland habe ich mich inzwischen gewöhnt, auch wenn mir eine elend hohe Nachzahlung für Gas und Strom vom Winter meine Sommerurlaubsplanung etwas zunichte zu machen droht! Denn die war so nicht in meine Finanzplanung inbegriffen...
Dennoch, ich habe die Zeit hier wirklich sehr genossen und werde mir dies auch in den noch vor mir liegenden Wochen nicht nehmen lassen.
Frankreich, das ist zum Beispiel das Land des guten Käses. Die Franzosen bevorzugen ihn "très fort" und den besten Käse findet man (meiner Meinung nach) einfach auf dem Wochenmarkt. Der Markt, das ist auch ein sehr schönes Phänomen für sich und die Besuche dort genieße ich immer sehr. Es macht Spaß, den alten Bauern beim Verkauf ihres Gemüses zuzusehen und sich ganz gemütlich vom Strom der Menschen in der schmalen Gasse treiben zu lassen, in der sich Stand an Stand und Duft an Duft reiht. Das Treiben auf dem Markt steht genauso wie die hiesige Esskultur und die schöne weiche Sprache für mein französisches Bild. Denn die Franzosen, die haben noch eine Esskultur! Ein Salat als Vorspeise, ein Hauptgang und ein Dessert, das natürlich nicht fehlen darf. Was ich hier, Dank einer kleinen Modewelle, auch mitnehmen werde, sind die Crumbles, die süßen natürlich! Sehr lecker!!!
Frankreich, das ist auch das Land, in dem die Leute alle Zeit der Welt zu haben scheinen. Egal, ob im Supermarkt an der Kasse oder in der Post, Schlangen bilden sich ständig und überall und man stellt sich brav hinten an ohne zu murren. Ein bisschen wie früher...
Nagut, die Post ist auch in DL lahm und das Schlangestehen kennt man auch, dennoch, hier geht die Zeit hundert Jahre zurück. 50 bin ich ja, Bismarcks Ausspruch sei Dank, aus Mecklenburg schon gewohnt, aber hundert? Das erfordert wirklich viel Geduld und Ausdauer! Aber das erzieht einen auch dazu, nicht alles zu ernst zu nehmen und locker zu bleiben, das ist auch nicht schlecht und etwas, was ich hier gelernt habe. Mir ist auch aufgefallen, dass die Franzosen nicht so schnell losmurren und meckern, in DL hört man ständig irgendwen über irgendwas fluchen. Schneiden wir uns doch davon ein Scheibchen ab?! Bürokratisch gesehen sind die Franzosen einsame Spitze, was habe ich nicht alles über mich ergehen lassen?! Die Sache mit meiner Geldkarte, die ich ewig nicht bekam und die meinen mitgebrachten Bargeldvorrat sehr schnell schrumpfen ließ, dann die Mietverträge, die hier so kompliziert sind, dass sich die meisten Studenten mit einem mickrigen Wohnheimzimmer zufrieden geben oder lieber gleich alleine eine überteuerte Butze beziehen... und und und
Aber in Frankreich überwiegen noch die Kinos, in denen Filme in Originalversion abgespielt werden, was ich sehr zu schätzen lernte. Denn französische Untertitel können ja sooo hilfreich sein.
April April der macht was er will! Da sind wir nun schon, mitten drin im April, mit seinen Launen. In Frankreich stehen die Präsidentschaftswahlen an, die seit Wochen das Hauptthema in den Medien und Debatten der Leute sind. Dabei haben Nicolas Sarkozy und Ségolène Royal die besten Chancen von den zwölf Anwärtern, morgen in die zweite Runde gewählt zu werden. Der zweite Wahlgang findet dann am 6. Mai statt.
Für die Zeit nach meinen Examen habe ich mir schon zwei Reisepläne vorgenommen. Ende Mai geht es mit Heamin, der Südkoreanerin, die mich das ganze Jahr begleitet hat, gen Süden - Richtung Nizza, Saint Tropez und Aix en Provence. Mit Philli, die sich in diesem Jahr in Grenoble vergnügte, werde ich mich in die Bretagne aufmachen. Und Mitte Juni trete ich dann meine Rückreise an, bei der ich einmal quer durch Deutschland reisen und ein paar familienbedingte Zwischenstops einlegen werde. Da heißt es dann Abschied nehmen vom Franzosenland.
Frankreich ist schön, es macht Spaß hier zu leben und sich die laue Luft um die Nase wehen zu lassen. An den chronischen Geldmangel im Ausland habe ich mich inzwischen gewöhnt, auch wenn mir eine elend hohe Nachzahlung für Gas und Strom vom Winter meine Sommerurlaubsplanung etwas zunichte zu machen droht! Denn die war so nicht in meine Finanzplanung inbegriffen...
Dennoch, ich habe die Zeit hier wirklich sehr genossen und werde mir dies auch in den noch vor mir liegenden Wochen nicht nehmen lassen.
Frankreich, das ist zum Beispiel das Land des guten Käses. Die Franzosen bevorzugen ihn "très fort" und den besten Käse findet man (meiner Meinung nach) einfach auf dem Wochenmarkt. Der Markt, das ist auch ein sehr schönes Phänomen für sich und die Besuche dort genieße ich immer sehr. Es macht Spaß, den alten Bauern beim Verkauf ihres Gemüses zuzusehen und sich ganz gemütlich vom Strom der Menschen in der schmalen Gasse treiben zu lassen, in der sich Stand an Stand und Duft an Duft reiht. Das Treiben auf dem Markt steht genauso wie die hiesige Esskultur und die schöne weiche Sprache für mein französisches Bild. Denn die Franzosen, die haben noch eine Esskultur! Ein Salat als Vorspeise, ein Hauptgang und ein Dessert, das natürlich nicht fehlen darf. Was ich hier, Dank einer kleinen Modewelle, auch mitnehmen werde, sind die Crumbles, die süßen natürlich! Sehr lecker!!!
Frankreich, das ist auch das Land, in dem die Leute alle Zeit der Welt zu haben scheinen. Egal, ob im Supermarkt an der Kasse oder in der Post, Schlangen bilden sich ständig und überall und man stellt sich brav hinten an ohne zu murren. Ein bisschen wie früher...
Nagut, die Post ist auch in DL lahm und das Schlangestehen kennt man auch, dennoch, hier geht die Zeit hundert Jahre zurück. 50 bin ich ja, Bismarcks Ausspruch sei Dank, aus Mecklenburg schon gewohnt, aber hundert? Das erfordert wirklich viel Geduld und Ausdauer! Aber das erzieht einen auch dazu, nicht alles zu ernst zu nehmen und locker zu bleiben, das ist auch nicht schlecht und etwas, was ich hier gelernt habe. Mir ist auch aufgefallen, dass die Franzosen nicht so schnell losmurren und meckern, in DL hört man ständig irgendwen über irgendwas fluchen. Schneiden wir uns doch davon ein Scheibchen ab?! Bürokratisch gesehen sind die Franzosen einsame Spitze, was habe ich nicht alles über mich ergehen lassen?! Die Sache mit meiner Geldkarte, die ich ewig nicht bekam und die meinen mitgebrachten Bargeldvorrat sehr schnell schrumpfen ließ, dann die Mietverträge, die hier so kompliziert sind, dass sich die meisten Studenten mit einem mickrigen Wohnheimzimmer zufrieden geben oder lieber gleich alleine eine überteuerte Butze beziehen... und und und
Aber in Frankreich überwiegen noch die Kinos, in denen Filme in Originalversion abgespielt werden, was ich sehr zu schätzen lernte. Denn französische Untertitel können ja sooo hilfreich sein.
April April der macht was er will! Da sind wir nun schon, mitten drin im April, mit seinen Launen. In Frankreich stehen die Präsidentschaftswahlen an, die seit Wochen das Hauptthema in den Medien und Debatten der Leute sind. Dabei haben Nicolas Sarkozy und Ségolène Royal die besten Chancen von den zwölf Anwärtern, morgen in die zweite Runde gewählt zu werden. Der zweite Wahlgang findet dann am 6. Mai statt.
Für die Zeit nach meinen Examen habe ich mir schon zwei Reisepläne vorgenommen. Ende Mai geht es mit Heamin, der Südkoreanerin, die mich das ganze Jahr begleitet hat, gen Süden - Richtung Nizza, Saint Tropez und Aix en Provence. Mit Philli, die sich in diesem Jahr in Grenoble vergnügte, werde ich mich in die Bretagne aufmachen. Und Mitte Juni trete ich dann meine Rückreise an, bei der ich einmal quer durch Deutschland reisen und ein paar familienbedingte Zwischenstops einlegen werde. Da heißt es dann Abschied nehmen vom Franzosenland.
mardi, avril 17, 2007
Wiedersehen in Paris
Am vergangenen Wochenende zog es mich noch einmal in Frankreichs Hauptstadt. Aber nicht nur ich machte mich auf den Weg, sondern auch mein Liebster, der aus Deutschland frühmorgens angeflogen kam. Den "Jardin du Luxembourg" als gemeinsamen Treffpunkt auserkoren, konnten wir uns dann kurz nach Zehn am Samstagmorgen endlich wieder in die Arme nehmen.
Paris bot neben Sonnenschein und hohen Temperaturen seine vielen Sehenswürdigkeiten, die wir in den drei Tagen unseres Aufenthalts sicher nicht alle ausreichend würdigen konnten. Aber es war schön gemeinsam durch die französischen Gassen zu wandern, der Sacré Coeur zu den verschiedensten Tages- und Nachtzeiten einen Besuch abzustatten, der Lage unseres Hotels sei Dank, und ab und zu ein Cafépäuschen einzulegen. Sicher ist, dass dies nicht unser letzter Parisbesuch war, denn in der kurzen Zeit haben wir nicht viel mehr als einen ersten (für mich zweiten) flüchtigen Eindruck erhalten.
Am Montagabend fuhren wir dann mit dem TGV nach Lyon zurück, wo wir uns eine entspannte Woche gönnten. Viel gemacht haben wir hier nicht, vormittags ging ich meistens in die Uni, während Christopher ausschlief und sich von seinen vorangegangenen arbeitsreichen Wochen erholte. Wir unternahmen viele Spaziergänge durch den Park, am Ufer der Rhône und der Saône entlang und durch die Stadt. Abends hatte ich immer eine Aufführung mit dem Orchester und einer Tanzgruppe, mit der wir ein Stück einstudiert hatten. Zu diesem wurde eine Choreographie entwickelt, die direkt für die Aufführung in unserem Probenraum zugeschnitten war und die das Endstück eines größeren Programms auf dem Gelände der INSA (Universität in Lyon) darstellte.
Die Woche verflog wieder einmal viel zu schnell, aber wir haben die vielen zweisamen Stunden sehr genossen und vielleicht sehen wir uns ja noch einmal vor meiner Abreise?!
Paris bot neben Sonnenschein und hohen Temperaturen seine vielen Sehenswürdigkeiten, die wir in den drei Tagen unseres Aufenthalts sicher nicht alle ausreichend würdigen konnten. Aber es war schön gemeinsam durch die französischen Gassen zu wandern, der Sacré Coeur zu den verschiedensten Tages- und Nachtzeiten einen Besuch abzustatten, der Lage unseres Hotels sei Dank, und ab und zu ein Cafépäuschen einzulegen. Sicher ist, dass dies nicht unser letzter Parisbesuch war, denn in der kurzen Zeit haben wir nicht viel mehr als einen ersten (für mich zweiten) flüchtigen Eindruck erhalten.
Am Montagabend fuhren wir dann mit dem TGV nach Lyon zurück, wo wir uns eine entspannte Woche gönnten. Viel gemacht haben wir hier nicht, vormittags ging ich meistens in die Uni, während Christopher ausschlief und sich von seinen vorangegangenen arbeitsreichen Wochen erholte. Wir unternahmen viele Spaziergänge durch den Park, am Ufer der Rhône und der Saône entlang und durch die Stadt. Abends hatte ich immer eine Aufführung mit dem Orchester und einer Tanzgruppe, mit der wir ein Stück einstudiert hatten. Zu diesem wurde eine Choreographie entwickelt, die direkt für die Aufführung in unserem Probenraum zugeschnitten war und die das Endstück eines größeren Programms auf dem Gelände der INSA (Universität in Lyon) darstellte.
Die Woche verflog wieder einmal viel zu schnell, aber wir haben die vielen zweisamen Stunden sehr genossen und vielleicht sehen wir uns ja noch einmal vor meiner Abreise?!
jeudi, avril 12, 2007
Apelsin Krokant
Ich bin süchtig!
IKEA ist schuld, denn dort bin ich auf die Idee gekommen, sie mir mitzunehmen. Es geht hierbei nicht um Einrichtungs-
gegenstände, sondern um meine Süßigkeitensucht, die ja den meisten von Euch bekannt sein dürfte. Es gibt tatsächlich etwas, das dem Blätterkrokant von Lindt beinahe Konkurrenz machen könnte. Denn die Apelsin Krokant Schokolade von Marabou ist eine wahre Gaumenfreude. Besonders, wenn sie ein bisschen weicher ist, dann ist es ein Vergnügen der ganz besonderen Art.
Vor einigen Wochen machte ich mich auf den Weg zum Ikea, der hier etwas außerhalb, aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, liegt. Dort angekommen war mein einziges Ziel der Esswarenladen am Ausgang. Wie entsetzt und enttäuscht war ich, als es da KEINE EINIZIGE Apelsin Krokant Schokolade mehr gab!!! Das könnt ihr euch kaum vorstellen! Das einzige, was sie von Marabou da hatten, war eine Schokolade mit Daim. Auch Krokant, also musste die als Ersatz und zum Trost für mich herhalten, war aber absolut kein Vergleich!
Und als ich die Verkäuferin fragte, wann es denn wieder die anderen Sorten geben würde, teilte mir diese mit: Jamais! NIE!!!
Doch ich ließ nicht locker und verband einen freien Nachmittag vor gut drei Wochen wieder einmal mit einem Ausflug zum Ikea. Dort angekommen, stöberte ich auch die Süßwarenabteilung durch: UND siehe da, da lag sie, meine Lieblingsschokolade! Der stolze Preis von 2,75€ pro Tafel konnte mich nicht vom Kauf abhalten, meiner Sucht sei Dank!
Vacances de printemps
Momentan haben wir in Frankreich Frühlingsferien, was unsere letzte Ferienwoche in diesem Semester sein wird, denn danach sind es nur noch fünf Wochen bis zu den Examen.
Das Osterwochenende begann etwas später, da Karfreitag hier kein Feiertag ist. Das hat mich etwas gewundert, da ich nicht verstehe, wieso die Franzosen diesen Tag nicht feiern? Am Ostersonntag radelten wir mit den "Velov´s"
in den Park, in dem wir ein Osterpicknick veranstalteten, mit Osterzopf, Apfelkuchen, frischem Brot vom Markt und leckeren Aufstrichen. Nebenbei beobachteten wir die vielen Familien und das bunte Treiben der Massen im Park. Das ist immer wieder ein lustiges Vergnügen.
Diese Woche habe ich dann ein bisschen für die Uni vorgearbeitet, denn Samstag treffe ich mich mit Christopher in Paris und nächste Woche wird er in Lyon sein, weshalb ich da sicher nicht so viel schaffen werde.
Gestern unternahmen Sarah, Heamin und ich dann aber endlich einen Ausflug in die Umgebung. Wir trafen uns kurz nach Neun am Bahnhof und stiegen in den Zug gen Süden, den wir schon nach 20 Minuten in Vienne wieder verließen.
Vienne ist eine kleine Stadt, die für ihr Théâtre Romain, das bis zu 14.000 Menschen fasst, bekannt ist. Dort findet im Sommer auch immer ein Jazz-Festival statt.
Anfangs liefen wir durch die schmalen Gassen, sahen uns die Cathédrale Saint-Maurice an, die große Ähnlichkeit mit der Notre Dame in Paris aufwies, und ließen uns die Sonne auf den Leib scheinen.
Nachdem wir die Rhône über eine kleine Brücke
passiert hatten, kauften wir uns kleine Törtchen und machten es uns auf einem kleinen Steg gemütlich. Wir fragten vorbeigehende Einheimische, wo denn das Amphitheater genau sei und sie zeigten auf die andere Flußseite und meinten, es sei dort, in Vienne. Wahnsinn, da saßen wir schon gar nicht mehr in Vienne, sondern in Sainte-Colombe, ohne es zu merken...
Nach der kleinen Törtchenpause machten wir uns gestärkt und munter auf den Weg zum römischen Theater,
das Eintritt kosten sollte. Doch der nette Herr am Einlass hatte ein gutes Herz und ließ uns ein Stündchen ohne Taler dort eintreten. Es hatte seinen Charme, doch da wir auch in Lyon ein vergleichbares Schmuckstück besitzen, begeisterte es uns nicht besonders. Wir lasen ein bisschen in unserer französischen Literatur und stiegen anschließend noch weiter hinauf auf den Berg. Von diesem hatten wir dann einen richtig schönen Aus- und Überblick auf die Stadt und deren Umgebung.
Das Osterwochenende begann etwas später, da Karfreitag hier kein Feiertag ist. Das hat mich etwas gewundert, da ich nicht verstehe, wieso die Franzosen diesen Tag nicht feiern? Am Ostersonntag radelten wir mit den "Velov´s"
Diese Woche habe ich dann ein bisschen für die Uni vorgearbeitet, denn Samstag treffe ich mich mit Christopher in Paris und nächste Woche wird er in Lyon sein, weshalb ich da sicher nicht so viel schaffen werde.
Gestern unternahmen Sarah, Heamin und ich dann aber endlich einen Ausflug in die Umgebung. Wir trafen uns kurz nach Neun am Bahnhof und stiegen in den Zug gen Süden, den wir schon nach 20 Minuten in Vienne wieder verließen.
Vienne ist eine kleine Stadt, die für ihr Théâtre Romain, das bis zu 14.000 Menschen fasst, bekannt ist. Dort findet im Sommer auch immer ein Jazz-Festival statt.
Anfangs liefen wir durch die schmalen Gassen, sahen uns die Cathédrale Saint-Maurice an, die große Ähnlichkeit mit der Notre Dame in Paris aufwies, und ließen uns die Sonne auf den Leib scheinen.
Nachdem wir die Rhône über eine kleine Brücke
Nach der kleinen Törtchenpause machten wir uns gestärkt und munter auf den Weg zum römischen Theater,
mardi, avril 03, 2007
Une visite à la poste
Tatzeit: Dienstagmorgen, 7h30
Tatort: Die Zentralstelle der Post in Lyon, in der die Briefe aller Departements gesammelt, sortiert und auf die, für die jeweiligen Arrondissements zuständigen, Postboten aufgeteilt werden
Ursache: Eine bereits zwei Wochen andauernde, gähnende Leere meines Briefkastens
Hintergrund: Eine defekte Haustür, die jedoch bereits mehrfach repariert wurde
Heute Morgen war es nun so weit, meine Geduld hatte ein Ende. Deshalb begab ich mich auf den Weg, um die Weiten der Hauptpostzentrale in Lyon zu erkunden. Nicht, dass ich das in Deutschland ständig tun würde, ehrlich gesagt war dies mein erster Besuch in einer Postzentrale - und dies war nicht uninteressant!
In der vergangenen Woche begann ich langsam daran zu zweifeln, dass es wirklich wahr sein kann, dass drei Personen in einem, grob geschätzten, Zeitraum von zwei Wochen wirklich keinen einzigen Brief bekommen sollen. Daraufhin sprach ich meine Mitbewohner an, wo sie denn die ganze Post ließen, doch auch sie hatten die Dauerleere des Briefkastens bemerkt. Am Wochenende befragte ich dann sicherheitshalber auch eine Nachbarin zu diesem Problem, die mir ein ähnliches Schicksal ihres Briefkastens bescheinigte. Grund für die Unzustellbarkeit unserer Post war die Eingangstür, die für den Postboten vor mehr als drei Wochen nicht mehr zu öffnen war, was damals ein Brief der Post vor unserer Haustür verkündete. Doch diese ward längst repariert, weshalb niemand so wirklich nachvollziehen kann, wieso uns die Post noch immer nicht zugestellt wird.
Deshalb kam ich nun auf die Idee, der Hauptstelle einen Besuch abzustatten. Meine Nachbarin gab mir den Tip, dort vor 8h00 hinzugehen, wenn die Briefe noch vor Ort in der Zentrale sind. Gesagt, getan, begab ich mich am heutigen Morgen auf den Weg. Am Bellecour, vor dem großen, grauen Kastengebäude angekommen, stand ich vor verschlossenen Toren. Also begab ich mich auf einen Umrundungsspaziergang um das Monstrum und fand auch prompt eine offene Toreinfahrt. Der Pförtner hörte sich meine Klage an und marschierte mit mir geradewegs hinein in das morgendliche Getümmel. Es war wie in einem Bienenstock, überall wuselten gelb gekleidete Postmännchen und -weibchen herum, sortierten die Briefe nach den angegebenen Postleitzahlen und ich stand da nun - mittendrin. Der nette Pförtner übergab mich an eine Dame, die sich ebenso geduldig mein Problem anhörte und mit mir zum Büro des Mannes ging, der für das erste Arrondissement, in dem ich hier wohne, zuständig ist. Er war gerade ausgeflogen, weshalb sie ihn herantelephonierte. Nachdem auch ihm die Sachlage und der Grund meines Besuches erklärt ward, machte er sich auf, nach der Briefekiste für die 11 Rue du Garet zu suchen. Gesucht, gefunden, machten sich die Beiden daran, alle an mich adressierten Briefe herauszusuchen, die sie mir anschließend übergaben. Ich bedankte mich und sagte, dass das Problem nun hoffentlich bald behoben sei, da ich nicht jede Woche persönlich vorbeikommen wolle und auch die anderen Bewohner des Hauses seit gut zwei Wochen keine Post mehr bekommen hätten. Sie meinten nur, dass es ja eigentlich kein Problem mehr geben dürfe, wenn die Tür repariert sei. Aber wie immer ticken die Uhren hier in Frankreich etwas langsamer und es wird sicherlich noch seine Zeit brauchen, bis der Postfluß auch in unserem Haus wieder der alte ist!
Tatort: Die Zentralstelle der Post in Lyon, in der die Briefe aller Departements gesammelt, sortiert und auf die, für die jeweiligen Arrondissements zuständigen, Postboten aufgeteilt werden
Ursache: Eine bereits zwei Wochen andauernde, gähnende Leere meines Briefkastens
Hintergrund: Eine defekte Haustür, die jedoch bereits mehrfach repariert wurde
Heute Morgen war es nun so weit, meine Geduld hatte ein Ende. Deshalb begab ich mich auf den Weg, um die Weiten der Hauptpostzentrale in Lyon zu erkunden. Nicht, dass ich das in Deutschland ständig tun würde, ehrlich gesagt war dies mein erster Besuch in einer Postzentrale - und dies war nicht uninteressant!
In der vergangenen Woche begann ich langsam daran zu zweifeln, dass es wirklich wahr sein kann, dass drei Personen in einem, grob geschätzten, Zeitraum von zwei Wochen wirklich keinen einzigen Brief bekommen sollen. Daraufhin sprach ich meine Mitbewohner an, wo sie denn die ganze Post ließen, doch auch sie hatten die Dauerleere des Briefkastens bemerkt. Am Wochenende befragte ich dann sicherheitshalber auch eine Nachbarin zu diesem Problem, die mir ein ähnliches Schicksal ihres Briefkastens bescheinigte. Grund für die Unzustellbarkeit unserer Post war die Eingangstür, die für den Postboten vor mehr als drei Wochen nicht mehr zu öffnen war, was damals ein Brief der Post vor unserer Haustür verkündete. Doch diese ward längst repariert, weshalb niemand so wirklich nachvollziehen kann, wieso uns die Post noch immer nicht zugestellt wird.
Deshalb kam ich nun auf die Idee, der Hauptstelle einen Besuch abzustatten. Meine Nachbarin gab mir den Tip, dort vor 8h00 hinzugehen, wenn die Briefe noch vor Ort in der Zentrale sind. Gesagt, getan, begab ich mich am heutigen Morgen auf den Weg. Am Bellecour, vor dem großen, grauen Kastengebäude angekommen, stand ich vor verschlossenen Toren. Also begab ich mich auf einen Umrundungsspaziergang um das Monstrum und fand auch prompt eine offene Toreinfahrt. Der Pförtner hörte sich meine Klage an und marschierte mit mir geradewegs hinein in das morgendliche Getümmel. Es war wie in einem Bienenstock, überall wuselten gelb gekleidete Postmännchen und -weibchen herum, sortierten die Briefe nach den angegebenen Postleitzahlen und ich stand da nun - mittendrin. Der nette Pförtner übergab mich an eine Dame, die sich ebenso geduldig mein Problem anhörte und mit mir zum Büro des Mannes ging, der für das erste Arrondissement, in dem ich hier wohne, zuständig ist. Er war gerade ausgeflogen, weshalb sie ihn herantelephonierte. Nachdem auch ihm die Sachlage und der Grund meines Besuches erklärt ward, machte er sich auf, nach der Briefekiste für die 11 Rue du Garet zu suchen. Gesucht, gefunden, machten sich die Beiden daran, alle an mich adressierten Briefe herauszusuchen, die sie mir anschließend übergaben. Ich bedankte mich und sagte, dass das Problem nun hoffentlich bald behoben sei, da ich nicht jede Woche persönlich vorbeikommen wolle und auch die anderen Bewohner des Hauses seit gut zwei Wochen keine Post mehr bekommen hätten. Sie meinten nur, dass es ja eigentlich kein Problem mehr geben dürfe, wenn die Tür repariert sei. Aber wie immer ticken die Uhren hier in Frankreich etwas langsamer und es wird sicherlich noch seine Zeit brauchen, bis der Postfluß auch in unserem Haus wieder der alte ist!
jeudi, mars 29, 2007
Le deuxième semestre
Schon lange wollte ich ein kurzes Resümee zum zweiten Unisemester an der "Université Lumière Lyon 2" erstellen.
Denn das zweite Semester hat längst begonnen, beinahe neun von sechzehn Uniwochen (gut, dazu zählen auch zwei Ferienwochen) sind bereits abgearbeitet - das Bergfest ist sogar schon geschafft...! Im Gegensatz zur Uni in Deutschland wurde hier nämlich direkt nach den Klausuren munter weiter studiert. Es gab zwar eine inoffizielle Ferienwoche, die Sarah und ich in Paris verbrachten, aber seit Ende Januar drücken wir hier nun schon wieder die Unibank. Da musste wieder ein neuer Stundenplan gebastelt werden, vielen Kursen wurde ein Besuch abgestattet und anschließend die Spreu vom Weizen getrennt, also nur die für mich interessanten Kurse herausgefiltert etc. Tja, das ist mir diesmal auch besser gelungen, da ich inzwischen den nötigen Durchblick hatte und die Kurse bewusster auswählte. Zudem hielt ich mich auch nicht mehr so am Stundenplan meines gewählten Studienjahres (ich wählte den Master 1, was dem 4. Studienjahr entspricht, in dem ich auch gerade in DL wäre) fest, sondern besuchte auch Kurse aus anderen Jahren und Studienrichtungen. So erstellte ich mir einen abwechslungsreichen Stundenplan, mit dem ich recht zufrieden bin, da mich die Kursinhalte interessieren und nicht überfordern.
Das zweite Semester ist im Vergleich zum ersten ein wahrer Segen. Die Uni ist bekannt, die Räume sind relativ problemlos auffindbar, die Gesichter in den Kursen sind weitestgehend noch vom ersten Semester im Gedächtnis gespeichert, die Professoren sind wesentlich besser zu verstehen und es geht nun endlich auch um Inhalte und nicht nur um das bloße Auffassen der produzierten Fremdsprache aus dem Munde eines Muttersprachlers. Natürlich verstehe ich noch immer nicht jedes Wort und auch beim Mitschreiben verliere ich oft genug den Faden, bekomme nur die Hälfte mit... Das liegt aber auch an der noch immer nicht besonders weitreichend ausgeprägten Fertigkeit des Mitschreibens mit Hilfe der gängigen Abkürzungen, die ein Mysterium für sich sind, über dessen Vielfalt sich das Verfassen eines Extraposts glatt lohnen würde... Vielleicht entführe ich Euch ja demnächst einmal in die weite Wunderwelt der französischen Abréviations?
Abschließend möchte ich festhalten, dass wir hier früher in den Sommer starten dürfen, da wir keine langen Winterferien gemacht haben, nämlich bereits ab Mitte/Ende Mai.
samedi, mars 24, 2007
Verebbende Besucherwelle
Bevor es an Aktualität verliert, werde ich Euch noch vom Abschluss meiner Besucherwelle berichten, den Ulli bildete, die bald ihre Zeit im Franzosenland beenden wird. Sie kam zum vergangenen Wochenende, einen Tag nach Petas Abreise, und durfte das allmähliche Einziehen des Möchtegernwinters in Lyon miterleben... Kalt und verregnet ward es glücklicherweise erst nach ihrer Abreise, aber der vorher dauerhaft strahlend blaue Himmel verdichtete sich mit Wolken und der Weitblick über die Stadt war uns während ihres Aufenthalts nicht mehr vergönnt, da ein Dunstschleier die Stadt bedeckte.

Dennoch verlebten wir ein paar schöne und entspannte Tage hier in Lyon, hörten gute Lifemusik (Jazz und Balkanmusik), ließen uns einmal im Restaurant bewirten und legten quatschend so einige Fußmärsche in den kleinen Gassen Lyons zurück und entspannten uns mit Heamin bei einem Picknick im Park. Auch Ulli empfand Lyon als eine sehr schöne Stadt, womit sich nun einmal zusammenfassend festhalten lässt, dass bisher alle meine Besücher von Lyon begeistert waren.
Ja, Lyon ist wirklich schön, meine Zeit hier wird immer kürzer und beläuft sich inzwischen auf nicht mehr als drei Monate. Mitte April treffe ich mich, am Ende meiner Ferienwoche, mit Christopher in Paris, wo wir ein Wochenende Urlaub machen werden. Anschließend fahren wir nach Lyon, um dort unsere letzte gemeinsame Woche während meines Auslandsjahres zu verleben!
Anfang Mai erwarte ich Maike, die im ersten Semester das Lyoner Erasmusleben mit mir teilte und meine Eltern werden mich in der zweiten Maiwoche besuchen. Sogar der Abschlußbesuch steht schon fest: Basit und Toni werden hier Anfang Juni noch ein verlängertes WE genießen. Und Mitte Juni heißt es dann für mich Abschied nehmen vom locker leichten Franzosenleben, denn mein Praktikum ruft...
Dennoch verlebten wir ein paar schöne und entspannte Tage hier in Lyon, hörten gute Lifemusik (Jazz und Balkanmusik), ließen uns einmal im Restaurant bewirten und legten quatschend so einige Fußmärsche in den kleinen Gassen Lyons zurück und entspannten uns mit Heamin bei einem Picknick im Park. Auch Ulli empfand Lyon als eine sehr schöne Stadt, womit sich nun einmal zusammenfassend festhalten lässt, dass bisher alle meine Besücher von Lyon begeistert waren.
Ja, Lyon ist wirklich schön, meine Zeit hier wird immer kürzer und beläuft sich inzwischen auf nicht mehr als drei Monate. Mitte April treffe ich mich, am Ende meiner Ferienwoche, mit Christopher in Paris, wo wir ein Wochenende Urlaub machen werden. Anschließend fahren wir nach Lyon, um dort unsere letzte gemeinsame Woche während meines Auslandsjahres zu verleben!
Anfang Mai erwarte ich Maike, die im ersten Semester das Lyoner Erasmusleben mit mir teilte und meine Eltern werden mich in der zweiten Maiwoche besuchen. Sogar der Abschlußbesuch steht schon fest: Basit und Toni werden hier Anfang Juni noch ein verlängertes WE genießen. Und Mitte Juni heißt es dann für mich Abschied nehmen vom locker leichten Franzosenleben, denn mein Praktikum ruft...
lundi, mars 19, 2007
Frühling lässt sein blaues Band...
Da wollte ich Euch gerade etwas vom Frühling vorschwärmen, der die Herzen mit seinem Vogelgezwitscher und den sprießenden Pflanzen erfreut, da zeigt sich prompt der Winter noch einmal von seiner allerbesten Seite!
Nachdem wir hier in Lyon in den vergangenen zweieinhalb Wochen durchgehend gutes Wetter und milde Temperaturen zu verzeichnen hatten, die die Pflanzen zum Blühen und die Blätter zum allmählichen Austreiben bewogen haben, ist nun der Winter zurück. Der Himmel ist grau, die Temperaturen sind schlagartig von 16°C auf 6°C gesunken, meine Haut spielt verrückt und die Welt ist nicht mehr ganz so bunt wie zuvor. Es ist kühl, der Wind pfeift einem die Kälte nur so um die Ohren und peitscht den Regen ins Gesicht... brrr...., aber es war irgendwie klar, dass der Frühling nicht einfach so die Oberhand gewinnen kann, ohne dass der Winter noch einmal ein bisschen aufbraust. Nun kann ich meinen Glauben an die Jahreszeiten wieder stärken und diesen Winter nicht mehr ganz so einfach als einen Möchtegernwinter abstempeln!
Dennoch, ich bleibe optimistisch und verkünde mit den Worten von Eduard Mörike:
"Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!"
(Denn er wird schon wiederkommen!)
Nachdem wir hier in Lyon in den vergangenen zweieinhalb Wochen durchgehend gutes Wetter und milde Temperaturen zu verzeichnen hatten, die die Pflanzen zum Blühen und die Blätter zum allmählichen Austreiben bewogen haben, ist nun der Winter zurück. Der Himmel ist grau, die Temperaturen sind schlagartig von 16°C auf 6°C gesunken, meine Haut spielt verrückt und die Welt ist nicht mehr ganz so bunt wie zuvor. Es ist kühl, der Wind pfeift einem die Kälte nur so um die Ohren und peitscht den Regen ins Gesicht... brrr...., aber es war irgendwie klar, dass der Frühling nicht einfach so die Oberhand gewinnen kann, ohne dass der Winter noch einmal ein bisschen aufbraust. Nun kann ich meinen Glauben an die Jahreszeiten wieder stärken und diesen Winter nicht mehr ganz so einfach als einen Möchtegernwinter abstempeln!
Dennoch, ich bleibe optimistisch und verkünde mit den Worten von Eduard Mörike:
"Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!"
(Denn er wird schon wiederkommen!)
mercredi, mars 14, 2007
Blaue Stunde
In den vergangenen Tagen besuchte mich mein Cousin Peta hier in Lyon. Täglich strahlte die Sonne vom blauen Himmel herab, die Luft erwärmte sich meist auf 16°C und das Photographenherz schlug höher und höher... Wenn da nicht die Sache mit der "verlorenen" Tasche gewesen wäre...
Denn Peta hatte sich per Easyjet auf den Weg gen Lyon aufgemacht und erreichte am Donnerstagabend (08.03.) Genf. In die Jugendherberge musste er sich dann ohne seine Tasche aufmachen, da sich diese selbständig auf eine kleine Reise über folgende Städte aufgemacht hatte: Hamburg-Basel-Belfast-London-Stansted-Lyon. Die Tasche ließ sich insgesamt vier Tage Zeit, die Peta ohne seine Klamotten bei mir verweilen musste, was er mit viel Humor aufnahm. Freitagmittag trafen wir uns also am Bahnhof in Lyon und seine sehnlichsten Wünsche waren frische Klamotten, die wir auch gleich im nahe gelegenen Einkaufszentrum, dem Part Dieu, ergatterten. Kreativität war beim Photographieren gefragt, denn seine halbe Photoausrüstung befand sich in der REISEtasche.
Das strahlende Wetter verlockte ihn zum Photo-
graphieren, doch zwei seiner drei Akkus waren leer, so dass er sich in Zurückhaltung üben musste. Dennoch gelangen ihm viele schöne Schnapp-
schüsse und Peta machte mich auf die "blaue Stunde" aufmerksam. Bemerkt hat diese sicher schon jeder, für das Photographen-
auge ist dies eine ganz bestimmte Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit bzw. die Zeit kurz vor dem Sonnenaufgang (doch das haben wir uns erspart).
Am Montag Mittag erhielt Peta dann endlich den heiß ersehnten Anruf, dass seine Tasche auf dem Weg nach Lyon sei und er sich zwischen 14 und 18 Uhr in der Wohnung aufhalten möge. Nachdem sie gegen 16 Uhr eintraf, inspizierte er erst einmal das Zettelknäuel, das sich inzwischen an den Trageschlaufen gebildet hatte. Über das Internet versuchten wir dann die zugehörigen Städte zu den Abkürzungen heraus zu finden und rekapitulierten, dass die Tasche statt ins Flugzeug gen Genf in das gen Basel verfrachtet wurde und von dort Großbritannien unsicher gemacht hatte. Irgendwie war die Tasche dann letztendlich fast etwas überflüssig, da Peta sich inzwischen mit seinen erworbenen Klamotten angefreundet und abgefunden hatte, dennoch genoss er es, sein Lieblingshemd anzuziehen, eine Riesenladung KINDERprodukte auszupacken, die er der WG spendete, sein Akkuladegrät endlich nutzen zu können und das Stativ mit zur Abenddämmerung zu nehmen, um Panoramaphotos an der Saône zu schießen. Auf die Ergebnisse dürfen wir gespannt sein!
Insgesamt verflog die Zeit nur so und wir entdeckten erschreckend viele Ähnlichkeiten bei uns, die wir unserem hohen Verwandtheits-
grad zuschrieben. In der WG lebte er sich auch gut ein, ließ in der Küche eine, schon lange von Charline und Mathias geplante, aber nie in die Tat umgesetzte, Umräumaktion Wirklichkeit werden, und genoss das leichte Leben in Frankreich. Lyon zeigte sich wirklich von seiner schönsten Seite, was ich auf die Tatsache zurückführe, dass Peta ein Sonntagskind ist und eben einfach Glück hat. Und vielleicht wurde somit ja auch die verschwundene Tasche etwas entschädigt?
Denn Peta hatte sich per Easyjet auf den Weg gen Lyon aufgemacht und erreichte am Donnerstagabend (08.03.) Genf. In die Jugendherberge musste er sich dann ohne seine Tasche aufmachen, da sich diese selbständig auf eine kleine Reise über folgende Städte aufgemacht hatte: Hamburg-Basel-Belfast-London-Stansted-Lyon. Die Tasche ließ sich insgesamt vier Tage Zeit, die Peta ohne seine Klamotten bei mir verweilen musste, was er mit viel Humor aufnahm. Freitagmittag trafen wir uns also am Bahnhof in Lyon und seine sehnlichsten Wünsche waren frische Klamotten, die wir auch gleich im nahe gelegenen Einkaufszentrum, dem Part Dieu, ergatterten. Kreativität war beim Photographieren gefragt, denn seine halbe Photoausrüstung befand sich in der REISEtasche.
graphieren, doch zwei seiner drei Akkus waren leer, so dass er sich in Zurückhaltung üben musste. Dennoch gelangen ihm viele schöne Schnapp-
schüsse und Peta machte mich auf die "blaue Stunde" aufmerksam. Bemerkt hat diese sicher schon jeder, für das Photographen-
auge ist dies eine ganz bestimmte Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit bzw. die Zeit kurz vor dem Sonnenaufgang (doch das haben wir uns erspart).
Am Montag Mittag erhielt Peta dann endlich den heiß ersehnten Anruf, dass seine Tasche auf dem Weg nach Lyon sei und er sich zwischen 14 und 18 Uhr in der Wohnung aufhalten möge. Nachdem sie gegen 16 Uhr eintraf, inspizierte er erst einmal das Zettelknäuel, das sich inzwischen an den Trageschlaufen gebildet hatte. Über das Internet versuchten wir dann die zugehörigen Städte zu den Abkürzungen heraus zu finden und rekapitulierten, dass die Tasche statt ins Flugzeug gen Genf in das gen Basel verfrachtet wurde und von dort Großbritannien unsicher gemacht hatte. Irgendwie war die Tasche dann letztendlich fast etwas überflüssig, da Peta sich inzwischen mit seinen erworbenen Klamotten angefreundet und abgefunden hatte, dennoch genoss er es, sein Lieblingshemd anzuziehen, eine Riesenladung KINDERprodukte auszupacken, die er der WG spendete, sein Akkuladegrät endlich nutzen zu können und das Stativ mit zur Abenddämmerung zu nehmen, um Panoramaphotos an der Saône zu schießen. Auf die Ergebnisse dürfen wir gespannt sein!
Insgesamt verflog die Zeit nur so und wir entdeckten erschreckend viele Ähnlichkeiten bei uns, die wir unserem hohen Verwandtheits-
grad zuschrieben. In der WG lebte er sich auch gut ein, ließ in der Küche eine, schon lange von Charline und Mathias geplante, aber nie in die Tat umgesetzte, Umräumaktion Wirklichkeit werden, und genoss das leichte Leben in Frankreich. Lyon zeigte sich wirklich von seiner schönsten Seite, was ich auf die Tatsache zurückführe, dass Peta ein Sonntagskind ist und eben einfach Glück hat. Und vielleicht wurde somit ja auch die verschwundene Tasche etwas entschädigt?
mercredi, mars 07, 2007
Wetternachtrag
Wie es der Zufall will, begann es am heutigen Nachmittag aus heiterem Himmel zu regnen. Vormittags strahlte noch die Sonne vom blauen Himmel. Und so kam es, dass nicht jeder seinen Schirm parat hatte, weshalb mir etliche Platiktütenkopfbedeckungen über den Weg liefen... Diese Franzosen, sie sind wirklich aus Zucker!
mardi, mars 06, 2007
Mode
Franzosen ist scheinbar nicht so schnell kalt wie Deutschen. Oder halten wir lieber fest, ihnen ist scheinbar nicht so schnell kalt wie mir, der Oberfrostbeule. Jedenfalls ist es immer wieder erstaunlich für mich, wie schnell die Lyonnaisen ihre Wintermäntel zu Hause lassen. Sobald ein paar Sonnenstrahlen den Tag begrüßen, müssen die Stiefel den neuesten Ballerinas weichen, die Hosen werden immer kürzer, Socken trägt Frau gar nicht mehr und die Mäntel werden zum Sommerschlaf verbannt und (wenn überhaupt) gegen Frühlingsjacken ausgetauscht. Es mag ja sein, dass hier, etwas südlicher in Europa, der Frühling eher einzieht... Zumindest sieht die Natur schon sehr nach Frühling aus, da die Bäume seit einigen Wochen ihre Knospen und Blüten nur so um die Wette sprießen lassen. Dennoch ist es für mich noch lange nicht so warm, dass ich den Mantel in den Schrank verbannen würde.
Wenn es hier dann einmal regnet, dann sind die Lyonnaisen richtig zimperlich. Es ist wirklich merkwürdig, aber die Leute hier scheinen wirklich alle aus Zucker zu sein, denn sobald nur ein paar Regentropfen auf die Erde tröpfeln, spannen sie ihre Regenschirme, die sie an bedeckten Tagen immer alle mit zu haben scheinen, sofort auf.
Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass Frau hier im Winter fast ausschließlich einen Mantel trägt. Jacken sind nicht beliebt und richtig dicke Winterschuhe schon gar nicht. Egal wie kalt, egal wie glatt, sie trägt immer Stiefel... und friert lieber als sich warm anzuziehen, hauptsache modisch schick und hübsch hergerichtet! Auch ältere Damen laufen hier immer sehr gepflegt herum. Sie sind meist geschminkt und tragen edle Stoffe und schönen Goldschmuck. Die Männerwelt könnte sich davon, meiner Meinung nach, ein paar Scheibchen abschneiden, denn viele lassen sich hier, im Gegensatz zur auffällig hübsch gemachten Frauenwelt, ziemlich gehen.
Wenn es hier dann einmal regnet, dann sind die Lyonnaisen richtig zimperlich. Es ist wirklich merkwürdig, aber die Leute hier scheinen wirklich alle aus Zucker zu sein, denn sobald nur ein paar Regentropfen auf die Erde tröpfeln, spannen sie ihre Regenschirme, die sie an bedeckten Tagen immer alle mit zu haben scheinen, sofort auf.
Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass Frau hier im Winter fast ausschließlich einen Mantel trägt. Jacken sind nicht beliebt und richtig dicke Winterschuhe schon gar nicht. Egal wie kalt, egal wie glatt, sie trägt immer Stiefel... und friert lieber als sich warm anzuziehen, hauptsache modisch schick und hübsch hergerichtet! Auch ältere Damen laufen hier immer sehr gepflegt herum. Sie sind meist geschminkt und tragen edle Stoffe und schönen Goldschmuck. Die Männerwelt könnte sich davon, meiner Meinung nach, ein paar Scheibchen abschneiden, denn viele lassen sich hier, im Gegensatz zur auffällig hübsch gemachten Frauenwelt, ziemlich gehen.
C. BONIN - M. ROTHBLEZ - J. PAPLOW
Seit einer Woche ist es nun Wirklichkeit - ich stehe ganz offiziell mit an der Eingangstür, am Briefkasten und an der Wohnungstür!!! Seit Dienstag, dem 27.02.2007 darf ich mich hier in der Straße nun so richtig heimisch und zugehörig fühlen...
Tja, leider kostet uns dieser viermonatige Spaß ein kleines Vermögen, noch kenne ich die ungeheure Unsumme nicht genau, doch wenn ich mich nicht verhört habe, so waren mehr als 60€ dafür im Gespräch! Verhindern ließ sich dieser Bürokratismus, nein Oberbürokratismus, leider nicht, auch nach einigem Hin und Her, Wenn und Aber in der Agence konnten wir unserer Zuständigen diesen Floh nicht aus dem Ohr nehmen und die Last der auf uns zukommenden Unkosten nicht mehr von uns abwenden. Und das, wo doch sonnenklar ist, dass ich nicht länger als bis Mitte/Ende Juni diese WG mit meiner Anwesenheit beglücken werde, denn danach ist mein Gastaufenthalt im Franzosenland doch erst einmal wieder zu Ende. Aber nein, Ordnung muss sein und Kosten dürfen keinesfalls gescheut werden, besonders nicht, wenn man im ersten Arrondissement in einem schicken Haus mit vielen Familien wohnt (wobei mir beim Abstieg gen Ausgang auffiel, dass an jeder zweiten bis dritten Wohnungstür besagtes Namensschild NICHT vorhanden ist).
Tja, leider kostet uns dieser viermonatige Spaß ein kleines Vermögen, noch kenne ich die ungeheure Unsumme nicht genau, doch wenn ich mich nicht verhört habe, so waren mehr als 60€ dafür im Gespräch! Verhindern ließ sich dieser Bürokratismus, nein Oberbürokratismus, leider nicht, auch nach einigem Hin und Her, Wenn und Aber in der Agence konnten wir unserer Zuständigen diesen Floh nicht aus dem Ohr nehmen und die Last der auf uns zukommenden Unkosten nicht mehr von uns abwenden. Und das, wo doch sonnenklar ist, dass ich nicht länger als bis Mitte/Ende Juni diese WG mit meiner Anwesenheit beglücken werde, denn danach ist mein Gastaufenthalt im Franzosenland doch erst einmal wieder zu Ende. Aber nein, Ordnung muss sein und Kosten dürfen keinesfalls gescheut werden, besonders nicht, wenn man im ersten Arrondissement in einem schicken Haus mit vielen Familien wohnt (wobei mir beim Abstieg gen Ausgang auffiel, dass an jeder zweiten bis dritten Wohnungstür besagtes Namensschild NICHT vorhanden ist).
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